Im Frühjahr 2020 hatten sich alle für das Bürgerwohl zuständigen Stellen auf eine flächendeckende und radikale Weichenstellung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie geeinigt. Der rigorose Eingriff in unsere Freiräume geschah nicht schleichend Zug um Zug mit der Entwicklung der Pandemie. Er wurde unvermittelt gesetzt, war unverhältnismäßig hart und irgendwie prophezeiend beflügelt. Die weltpolitische Einigkeit in dieser Sache war zu dem Zeitpunkt so nicht zu erwarten. Trotzdem war sie urplötzlich da. Länder und Staaten, die sich sonst einander nicht grün sind, handelten im Einklang und stellten keine Fragen. Welches übergeordnete Interesse steuerte diese hellseherische Übereinstimmung?

 

Vermerk des Autors:

Mir ist wichtig: Das Buch ist keine Ex-post-Betrachtung zur Corona-Pandemie (hinterher ist jeder schlauer). Vertrauen Sie mir, das Buch ist keine Corona-Belehrungsstunde. Ich halte Corona für götterverdächtig. Das Manuskript entstand situationsbegleitend und war schon im Jahr 2021 fertig. Besonders erschreckend war für mich meine Erkenntnis, dass maßgebliche deutsche Medien und unsere Exekutive Hand in Hand eine tatbestandsmäßige Volksverhetzung zum Nachteil vernünftiger Corona-Kritiker begingen; ohne erkennbare Rechtfertigungs- oder Schuldausschließungsgründe.

 

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